Reflexions-Lichttaster HGA
Hierbei wird sowohl das zurückkommende Licht des Hintergrundes als auch das des Objektes ausgewertet. Das Licht fällt auf zwei unterschiedliche Empfangselemente. Ein Empfangselement empfängt das Licht des Objektes, das andere das Licht des Hintergrundes. Es wird also nicht die zurückkommende Energie, sondern die geometrische Lage des zu erfassenden Objektes ausgewertet. Durch dieses Verfahren kann man z.B. einen dunklen Gegenstand sicher auf einem hellen Transportband erkennen. Bei der physikalischen Realisation der Hintergrundausblendung gibt es unterschiedliche Verfahren. Generell unterscheidet man zwischen einer fixen und einer einstellbaren Hintergrundausblendung. Bei einer fixen Hintergrundausblendung sind die Sende- und Empfangselemente fest montiert. Durch die Überlappung des Sende- und Empfangswinkels ist der Arbeitsbereich festgelegt. Objekte außerhalb dieses Arbeitsbereiches können nicht erkannt werden. Bei der einstellbaren Hintergrundausblendung können die Parameter zur Objekterkennung mechanisch per Stellschraube oder elektronisch per Teach-in eingestellt werden. Hierdurch erhält man eine viel höhere Flexibilität in der Anwendung. Zur Erkennung von Kleinstobjekten eignen sich besonders die Lasergeräte. Bei größeren Objekten sollte man einen Rotlicht- oder Infrarotsensor einsetzen. Nur mit dem Verfahren der Hintergrundausblendung gelingt es, z.B. eine schwarze Diskettenhülle auf einem weißen Förderband zu erkennen. |




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Unterschiedliche Objektfarben und -oberflächen können das Detektionsverhalten eines energetischen Tasters stark beeinflussen. Durch die rein energetische Auswertung ist man z.B. nicht in der Lage, ein schwarzes Objekt auf einem weißen Hintergrund zu erkennen. Der weiße Hintergrund sendet mehr Licht als das Objekt selbst zurück. Um solche Aufgaben sicher bewältigen zu können, wurde das Verfahren der Hintergrundausblendung entwickelt.